Der Rattentempel
Im Karni-Mata-Tempel in Deshnoke bei Bikaner leben unzählige Ratten. Diese werden als Wiedergeburten der Ahnen angesehen und verehrt.
MAGISCH REISEN, KUNST und KULTUR: In die Tiefe geschaut!

Im Karni-Mata-Tempel in Deshnoke bei Bikaner leben unzählige Ratten. Diese werden als Wiedergeburten der Ahnen angesehen und verehrt.
Am 23.11.2018 fand Regionalkonferenz des Nds. Ministeriums für Wissenschaft und Kultur in Peine statt.
Es ging um Kulturförderung, Kulturvermittlung und Kulturentwicklung im ländlichen Bereich. Ich besuchte einen Arbeitskreis zum Thema “Heimat im Spannungsfeld zwischen Tradition und Veränderung”, der ein wenig Befremdung bei mir auslöste.
In Bikaner besichtigte ich das Fort Junagarh. Die Handabdrücke von Sati-Frauen am Sonnentor geben mir den Impuls dafür, mir meine Gedanken über die aktuelle Situation der Frauen in Indien zu machen.
Hier stelle ich meinen ersten Reise-Vlog zum Thema “Mandawa”, Rajasthan vor. Es handelt sich dabei um eine Art von virtuellen Diaabend.
Die Kaufmannspaläste, Havelis, sind typisch für Mandawa und seine Umgebung. Die Havelis, was “geschlossener Raum” bedeutet, sind der hauptsächliche Grund, warum Rajasthan-Rundreisen hier Station machen. Mir haben die Bemalungen ausgesprochen gut gefallen.
Bedingt durch den Fernhandel zwischen Indien und dem Osmannischen Reich und somit Europa erlebte die Region ab dem 18. Jahrhundert einen wirtschaftlichen Aufschwung. Zuvor hatten die Handels-Karawanen ihre Routen verändert, um der Besteuerung von Fürsten zu entgehen.
Immer mehr Kaufleute ließen sich hier nieder und diese zeigten, wie lukrativ ihre Geschäfte waren, auch durch aufwändige Verzierungen im Außenbereich ihrer Häuser.
Jetzt liegt meine von Marco Polo Reisen organisierte Sonderreise Indien “Faszinierendes Rajasthan” hinter mir und ich bin wieder zurück im (glücklicherweise) sonnigen Deutschland. Nachdem der …
In Gerolstein erlebe ich einen merkwürdigen Hotelaufenthalt.
Der Tag gestaltete sich anstrengend. Mit der Bahn wollte ich von Eisenach nach Gemünden. Die Bahnauskunft zeigte mir ein dreimaliges Umsteigen an und ich ahnte schon Schlimmes, weiß ich als routinierte Nutzerin öffentlicher Verkehrsmittel doch, dass jeder Wechsel der Verkehrsmittel mit unvorhersehbaren Risiken, verbunden ist. Diese sind mit den Stichworten “Verspätungen” und “Suche nach der richtigen Abfahrtsstelle” treffend umschrieben. Meine Vorahnungen wurden übertroffen.
Die Führung war mehr als gut besucht und so ging es, in einer kleinen Menschenmasse, durch die Innenräume der Wartburg. Diese waren ab 1838 im Auftrag von Carl Alexander und in Regie von den Architekten Wilhelm Sälzer und Hugo von Ritgen “romantisierend” restauriert worden. Die geschichtlichen Grundlagen der Burg, deren erste Erwähnung 1080 datiert, wurden dazu mythologisch überhöht und idealisiert. Genau dies macht die Burg als Zeugnis des vorigen Jahrhunderts (nicht des Mittelalters!) für mich so besonders.
Günter Behm-Blanke hat sich, neben seiner Kannibalenhöhlen-Recherchen, auch um die Freilegung und Erforschung des Opfermoores in Oberdorla verdient gemacht, eben genau dem Platz, wo mich die Pressereise hingeführt hat!
Das Moorheiligtum in Oberdorla diente im 6. Jh. v. Chr. bis 11. Jh. n. Chr. verschiedenen germanischen Stämmen als Kult- und Opferstätte. Pfahlgötter wurden hier genauso gefunden, wie tierische und menschliche Knochen.