Der verschwundene Blick
Ich gehe durch die Stadt und blicke die Menschen an. Aber kaum jemand sieht zurück. Vielleicht, weil der Blick heute fast nur noch zwei Dinge …
MAGISCH REISEN, KUNST und KULTUR: In die Tiefe geschaut!

Ich gehe durch die Stadt und blicke die Menschen an. Aber kaum jemand sieht zurück. Vielleicht, weil der Blick heute fast nur noch zwei Dinge …
Gestern beim Filmfest in Hamburg gewesen und zwei Deutschland-Filmpremieren gesehen. „Und dann passiert das Leben“ war zwar schauspielerisch prima, der Erzählstrang selbst aber eine Katastrophe.
Ich erklimme die steinernen Stufen und mit jedem Schritt, der zur Mauerkrone führt, überschreitet man eine unsichtbare Schwelle, die hinaus aus der Gegenwart und hinein in den Atem der Jahrhunderte führt. Oben angekommen öffnet sich mir ein Blick in die umliegende Landschaft. Die grünen Hügel, das ferne Glitzern des Wassers – es ist, als hätte die Zeit hier eine andere Dichte.
Zwischen Fährfahrt, keltischen Ruinen und dem ersten Hauch von Irlands Magie: Teil 5 meiner Reise nimmt dich mit an Orte zwischen Hafen und Paradies
Der Film beginnt als verträumtes Kinderabenteuer – doch bei näherer Betrachtung offenbart er sich als vielschichtige symbolische Allegorie. Unter seiner glitzernden Oberfläche verbirgt sich eine stille Erzählung über Verlust, Zugehörigkeit und die archetypischen Kräfte, die unsere Seelenarchitektur prägen – besonders jene des Männlichen und Weiblichen.
Nach einer langen Anreise über England und Wales erreicht die Reisegruppe endlich irischen Boden. Der Beitrag schildert erste Eindrücke aus Wexford und führt weiter bis zum Rock of Cashel. Persönliche Reflexionen und atmosphärische Orte begleiten den Übergang – geografisch wie innerlich – auf die „Grüne Insel“. Der Text ist Teil einer fortlaufenden Reihe über eine Reise, die sich mit Abschied, Umbruch und spiritueller Tiefe verwebt.
Wer ist Cromm Cruaich? In Teil 3 meiner Irlandreise begegne ich dem keltischen Totengott – und dem Schrecken, der mit Abschied und Übergang einhergeht. Ein persönlicher, mythologisch grundierter Text über Trauer und Wandlung.
Ein kapriziöses Auto, sommerliche Hitze – und ein stilles Haus voller Freundschaft: Mein Besuch im Gleimhaus Halberstadt wurde zu einer überraschenden Begegnung mit einem fast vergessenen Dichter der Aufklärung – und mit einer Idee von Freundschaft, die heute fast revolutionär wirkt.
Von München nach Dover: Eine lange Anreise, enge Schlafkojen und erste atmosphärische Zeichen – der zweite Teil einer Reise zwischen Alltag und Übergang.
Irland im Bus – und zwischen den Welten. Diese Reise wird anders, als geplant. Eine persönliche Erzählung von Tod, Transformation und innerem Aufbruch.